WU Brand 2.0 – das war der WU-Brand 2010
Zuletzt aktualisiert (Mittwoch, 28. April 2010) von Cristina Dobrea
WU Brand 2.0
Das war der WU-Brand 2010
Am Montag, 26.04.2010 hatten einige WU MitarbeiterInnen und Studierende ein Deja Vu vor Augen, als es hieß „Die WU brennt!“
Das Feuer entstand aufgrund eines defekten oder überlasteten Transformators. Auch wenn niemand verletzt wurde, begann die Evakuierung der Bibliothek sofort nach dem Stromausfall, gefolgt von der Räumung des ganzen Geländes in UZA I Nähe. Studierende und Mitarbeiter warteten auf die Entwarnung, die zeitlich jedoch immer wieder nach hinter verschoben wurde, bis feststand, dass das Gebäude bis am Folgetag nicht betretbar sei.
Die Verwirrung verbreitete sich schnell nachdem die Kommunikationswege wie Telefon und Homepage nicht Verfügbar waren. Die Homepage der ÖH WU wurde in kurzer Zeit provisorisch eingerichtet, um den Betroffen die neuesten Updates geben zu können. Krisensitzungen wurden in die Wege geleitet, eine Hotline der ÖH stand kurze Zeit später für Studierende offen. Auch über die Facebook Fanpage der ÖH WU wurden Informationen nach außen verbreitet. Kurze Zeit später waren Informationen auch über die WU Internetseite abrufbar.
Es wurde die Möglichkeit geschaffen, die zurückgelassenen Wertgegenstände aus der Bibliothek und dem Hauptgebäude unter Aufsicht der Feuerwehr zurück zu holen.
Am Dienstag, dem 27.04 wurde am Haupteingang der WU ein Informationsstand der ÖH aufgebaut, um die Studierenden über die aktuelle Lage zu informieren. Vorlesungen und Prüfungen blieben aus, genau wie der Strom. Zwischen 10 und 12 Uhr hatten MitarbeiterInnen der WU die Möglichkeit unter Aufsicht ihre Arbeitsplätze zu betreten um ihre zurückgelassenen Gegenstände wiederzuerlangen. Zwischen 14 und 17 Uhr konnten die Studierenden nun ihre Sachen aus dem Gebäude holen, ebenfalls unter strengster Listenführung und nur in Begleitung. Dasselbe galt für die Universiätsbibliothek und die Fachbibliothek der Biologie.
Obwohl anfangs für Mittwoch der Normalbetrieb vorausgesagt wurde, stand in den späten Abendstunden fest, dass es bis dahin keine Strom geben würde. Erneut standen der ÖH WU InfoPoint und die Hotline als Informationsquellen zur Verfügung. Prüfungen und Vorlesungen blieben erneut aus.
Während das technische Einsatzteam ununterbrochen mit der Behebung des Schadens und der Wiederherstellung des Betriebes beschäftigt war, wurden seitens der WU Vorkehrungen getroffen, um den Studenten keine Nachteile daraus Ziehen zu lassen. Am späten Nachmittag kam schlussendlich die erwartete Nachricht: ab Donnerstag, 29.04.2010 wird der Normalbetrieb erneut gewährleistet werden.
Die ÖH WU möchte sich bei allen Betroffenen für die aufgebracht Geduld bedanken. Ein großes Dankeschön ergeht den zuständigen Abteilungen, vor allem VR Michael Holoubek, für das gelungene Krisenmanagement und eine erfolgreiche Zusammenarbeit!


