LVP - PI - klingt kryptisch? Wir klären auf!

Im Bachelorstudium gibt es verschiedene Lehrveranstaltungstypen. Diese unterscheiden sich vor allem durch die Art wie geprüft wird. Aber auch die Gruppengröße der Lehrveranstaltungen spielt hierbei eine Rolle.

LVP - Lehrveranstaltungsprüfung

In Lehrveranstaltungsprüfungen (LVPs) hast du am Ende der Lehrveranstaltung eine abschließende Prüfung. Das Ergebnis dieser Prüfung ist gleichzeitig deine Endnote. In den LVPs gibt es keine Anwesenheitspflicht (Ausnahmen sind möglich) und der Unterricht wird vor allem in Großgruppen (teilweise mit mehreren hundert Studierenden) geführt.

Für LVPs gibt es eine gesonderte Prüfungsanmeldung. Du musst dich für die Prüfung noch einmal extra anmelden, egal ob du für die Lehrveranstaltung bereits angemeldet warst oder nicht. Hast du dich nicht zur Prüfung angemeldet, kannst du auch nicht daran teilnehmen! Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt über das LPIS-System. Eine Nachmeldung zu einer Prüfung außerhalb der Anmeldefrist ist ausnahmslos NICHT möglich! Beachte unbedingt auch die No Show Regelung!

 

PI - Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter (prüfungsimmanent)

In Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter musst du mehrere Teilleistungen erbringen. Eine Teilleistung kann zum Beispiel eine Hausübung, eine Präsentation, eine Seminararbeit, die Anwesenheit, ein Zwischentest, oder ein Endtest sein. Aus der Summe der Teilleistungen ergibt sich dann deine Endnote. In den PIs besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht, da ja auch die Anwesenheit und die Mitarbeit Teilleistungen sind. Der Unterricht wird meistens in Kleingruppen geführt. Falls es eine Endprüfung geben sollte, bist du für diese bei PIs fix angemeldet und musst dich daher nicht über das LPIS erneut anmelden.